Wertvolle Lektionen einer Fußball Weltmeisterschaft für Ihr Marketing

Was für eine WM! Schon die Vorrunde ist außergewöhnlich. Einige Attribute hat sich diese WM schon verdient:
  • Die WM der Außenseiter
  • Die WM der Torwartfehler
  • Die WM der Eigentore?
 Und da ist noch viel drin...

Weltmeister und Vize von 2006 werden zurecht von vermeintlich schwachen Gegnern düpiert. Bestätigt meinen Eindruck von 2006, dass schon da mehr Glück als fußballerische Leistung an die Spitze geführt hat. Jetzt gibt es die Quittung. Gar nicht so einfach, die Ergebnisse vorher richtig zu tippen. Denn bei jeder WM gibt es Überraschungen. Jedesmal werden die Karten völlig neu gemischt. Tippen können Sie übrigens mit einem Klick auf das Banner hier ganz oben ;-). Nur so lange die WM 2010 läuft.

Was Sie für Ihr Unternehmen daraus lernen können:

  • Ruhen Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren aus. Trainieren Sie, optimieren Sie Ihre Strategie und Ihre Mitspieler! Besonders große Marken glauben gern, ihr langjähriges Image trägt sie für alle Zeit in die Zukunft. "Dat hätt noch immer jootjejange", wie man im Rheinland sagt. Das läuft heute nicht mehr. Auf den Märkten von heute werden die Karten immer wieder neu gemischt. Siehe Quelle, Pfaff, Rosenthal, Porsche, Karstadt,... 
  • Reagieren Sie rechtzeitig auf starke Trends. Hören Sie, was Ihre Kunden von Ihnen wollen. Sehen Sie über ihren Tellerrand. Bleiben Sie flexibel und offen für Neues. Das Leben ist Veränderung. Wer stehen bleibt, fällt zurück.
  • Spielen Sie im Team. Zu Ihrem Team gehören Ihre Kunden, Lieferanten, Partner, Mitarbeiter - ja möglicherweise sogar Mitbewerber. Denn mal abgesehen vom Fußballplatz führt gegeneinander spielen - Konkurrenzdenken - zum sinnlosen Kräfteverzehr. Wenn nötig, überdenken Sie Ihre Aufstellung (Positionierung), wie es Jogi Löw gerade für das zweite Vorrundenspiel tut.
  • Seien Sie innovativ und kreativ. Lernen Sie aus den Fehlern Ihrer Mitbewerber. Stoßen Sie in die Lücken vor, die Mitbewerber lassen oder holen Sie sie ins Boot! Denn letztlich bekommt jeder die Kunden, die er verdient. Die Kunden, Mitarbeiter und Partner, die zu ihm passen. Und Sie wollen doch wohl nicht JEDEN, oder? Vielleicht erreichen Sie gemeinsam mit ehemaligen Konkurrenten mehr als gegeneinander?
  • Im Team spielen heißt heute mehr denn je, soziale Netzwerke, persönliche Kontakte und Social Media Marketing zu nutzen. Dass das Spiel verloren ist, wenn auf dem Platz nur egoistische Primadonnen herumtanzen, statt eine Mannschaft, die zusammen spielt, hat Frankreich heute hart zu spüren bekommen. Und auch Deutschland hatte diese Phase in der WM 1998. Fußball ist nunmal ein Mannschaftssport. Genau wie ein Unternehmen. 
  • Ich bin immer wieder erstaunt, wenn ich gefragt werde: "Was ist Twitter? Muss ich das haben?" Klare Ansage: JA! Von wenigen Ausnahmen abgesehen. Wichtig ist dabei, die richtige Strategie zu fahren und Netzwerke nicht nur als Kanal für einseitigen Werbedruck zu missbrauchen. Das wird garantiert ein Eigentor! Hier geht es vielmehr um persönliche Kontakte, Menschliches, Nähe, Austausch und sich gegenseitig helfen. Und das können Sie mit Ihrem Angebot.
  • Wenn Sie zurückliegen, geben Sie nicht auf! Informieren Sie sich. Bilden Sie sich/ Ihre Mitarbeiter weiter.Gehen Sie eigene, kreative Lösungswege, statt wie im Hamsterrad der Konkurrenz hinterherzulaufen. Sie holen Sie ja doch nicht ein. "Überholen ohne einzuholen" war mal eine Parteiparole in der DDR. Ausnahmsweise mal wert, darüber nachzudenken. Denn unter dieser Prämisse finden sich außergewöhnliche, kreative, intelligente Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme.
  • Bleiben Sie im Gespräch! Lassen Sie immer wieder über Öffentlichkeitsarbeit, gute Taten, Innovationen, Werbung von sich hören. Zu schnell werden Sie heute vergessen. Gerade dafür bieten die sozialen Medien und das Internet unvergleichliche, einfache Möglichkeiten. Heute reicht es nicht mehr, dem Markt etwas vorzusetzen. Kunden wollen heute mitreden, nichts verkauft bekommen. Das fängt bei der Produktentwicklung an.
  • Arbeiten Sie engagiert und in bestmöglicher Qualität. Erfüllen Sie die Erwartungen Ihrer Kunden so gut wie möglich.
Wir sind erst am Anfang der Fußball-WM 2010. Wenn Sie die Spiele sehen, achten Sie doch auch einmal auf die Botschaften zwischen den Zeilen! Was können  Sie für Ihr Unternehmen, Ihr Marketing aus dem Verhalten der Mannschaften lernen? Ich wette, da fällt Ihnen jede Menge ein, woran ich hier noch gar nicht gedacht habe. Sie sind in jedem Fall der Gewinner. Denn jede umgesetzte Erkenntnis zum Wohle Ihrer Kunden und Ihres Unternehmens ist ein...

Toooooooooor!

Viel Erfolg und eine tolle Fußball-WM! Ich drücke unseren Jungs die Daumen.

Ein interessantes Marketing Experiment zum Mitmachen (english only)

Mike Filsame, amerikanischer Onlinemarketingexperte, startet ein Experiment, an dem Sie teilnehmen können: Er testet einen neuen Weg der viralen Onlinevermarktung. Ergebnisse werden hier mitgeteilt, sobald sie mir vorliegen. Nutzen Sie die Chance, aktuellste Trends im Onlinemarketing zu verfolgen und lernen Sie mit daraus. Völlig gratis. Ohne Opt-IN.

Hier die Einladung von Mike Filsame:

Hey guys,
It's true!
You can get 3 FREE copies of Mike Filsaime's MDC Monthly.
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Mike Filsaime is using a new way to spread the word.
He is not asking for any tell a friend of even an OPT-IN
He is experimenting with a new type of Social Viral Marketing that appears to
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This seems to be the truest form of Viral marketing I have seen yet. It uses
social media and blogs to get the "news" out about something rather than
Tell-A-Friends etc.
But the main thing I want to share with you is that you can get 3 Kick-Butt
copies of his latest newsletter and you don't have to pay $89.00 to get it.
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pretty good from what I see) I suggest you give it a shot for 2 reasons. 1- You
may be surprised at the quality. And 2- Wait until you see how he is trying this
new viral marketing.

Was interessiert Sie wirklich? Inhalte im Social Web

Das höchste Gut, der Engpassfaktor für Werbung und Informationen ist heute unsere Aufmerksamkeit. Um die buhlt jedes Medium, jedes werbende Unternehmen. Das verlangt nicht nur von Werbetextern ein völliges Umdenken hin zum Verkaufstexten.

Auch die Inhalte, die jeder in sozialen Netzwerken wie Twitter, LinkedIn, Xing oder Facebook etc. veröffentlicht, müssen interessant sein und die Bedürfnisse der Leser befriedigen. Was wollen die Onlinefreunde, Follower und Kunden aber wirklich von uns lesen?

Ich habe dazu eine Umfrage eingerichtet, um mehr Klarheit darüber zu gewinnen. Denn die Hinweise, was man so schreiben "soll" driften doch weit auseinander. Ich persönlich fahre (auch bei Kundenaccounts) gut mit
  • fachlichen Tipps zum Thema des eigenen Geschäfts,
  • kleinen persönlichen Alltäglichkeiten und Meinungen zu aktuellen Themen,
  • Kommentaren und Retweets zu interessanten Beiträgen anderer,
  • Links zu interessanten Artikeln, Downloads und Veranstaltungen.
 Es darf ruhig etwas kontrovers und provokant zugehen! Das erzeugt Reaktionen=Response und Dialoge. Und das ist ja eigentlich der Sinn des sozialen Netzwerkens: ins Gespräch kommen, diskutieren, Informationen austauschen, mit Empfehlungen helfen und...

erst dann Geschäft machen. Das muss man verstehen, wenn man langfristig im Social Web als Unternehmer erfolgreich sein will. Social Marketing ist kein Schnellschuss! Es geht darum, Vertrauen und persönliche Beziehungen zur Zielgruppe und Meinungsführern aufzubauen.

Sehen Sie hier, was die Menschen im Social Web lesen wollen und stimmen Sie mit ab!


Die Ergebnisse:

Wenn Welten aufeinanderprallen: Warum Internetnutzer Internetnutzer nicht verstehen

Fast ironischerweise über ein Internet-Netzwerk entdeckt:

Ein super Vortrag von der re:publica "Wie die Netzwerke Wirtschaft und Gesellschaft verändern". Unbedingt sehenswert, wenn auch etwas länger. Aus diesem Vortrag erklärt sich, warum verschiedene Internetnutzer ständig völlig aneinander vorbei reden. Kennen Sie das auch?

Jetzt entdeckt:  eine unsichtbare Herausforderung für Ihr Onlinemarketing

Sie reden mit jemandem über Netzwerke und Internet und der versteht nicht, wovon Sie reden und zweifelt alles an, was für Sie Fakt ist. Obwohl Sie beide intensive Internetnutzer sind. Ein entscheidender Fakt, wenn es um Vermarktung via Internet geht.

Ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen: Das ist echt nervtötend, wenn Kunden gerade in die gegensätzliche Gruppe der "heavy-user" (intensive Internetnutzer) gehören, wie man selbst. Und man weiß es nicht! Man kommt partout nicht auf eine gemeinsame Ebene, obwohl es durchaus gemeinsame Berührungspunkte gibt. Eine echte Herausforderung für jeden Onlinemarketingberater. Aber auch für jedes Unternehmen, das online Kunden finden und binden möchte.

Das sollten Sie unbedingt über Ihre Online-Zielgruppen wissen:

Jetzt wurde durch eine wissenschaftliche Befragung herausgefunden, dass es zwei Haupt-Nutzergruppen im Web gibt, die völlig unterschiedlich an die Sache herangehen. Sie können sich einfach nicht verstehen! Warum erfahren Sie in diesem spannenden Video:


Ein "goldenes Leben für alle"

Mein Einstand beim Golden Life Club letzte Woche war ein wirklich interessanter, entspannter und konstruktiver Abend. Von Peter Gabriel vor vielen Jahren gegründet, etabliert er sich nun als Gruppe bei XING. Der Golden Life Club wendet sich an Entscheider, die sich dem Grundsatz Werte orientierter Unternehmer und Führungskräfte verpflichtet fühlen oder sich verpflichten wollen:

EINFACH-WAHR-KLAR

Mich fasziniert diese Gruppe, weil es darin darum geht, grundsätzliche Werte in Wirtschaft und Gesellschaft neu zu etablieren, miteinander statt gegeneinander zu arbeiten, jedem Menschen und der Natur gegenüber Wertschätzung zu zeigen und einfach ehrlich zu sein. Ganzheitliche Prinzipien. Unternehmer als Vorreiter einer besseren Welt für alle. Gerade jetzt, wo der Sumpf der schwarzen Schafe gerade aufgeräumt wird.

Wir haben letzte Woche offen und vielschichtig z.B. darüber diskutiert, was Menschen, die gestrauchelt sind, in ihrem Elend festhält und was man für sie und mit ihnen am besten tun kann, um ihnen da raus zu helfen, wenn sie das wollen. Unsere Sozialsysteme sind offenbar wenig dazu geeignet. Sie halten die Menschen eher in ihren Schwierigkeiten fest, da sie auf Almosen und Mitleid aufgebaut sind, statt auf effektiver Hilfe zur Selbsthilfe unter dem Primat der Eigenverantwortung. Die Opferrolle hat leider in unserer Gesellschaft eine hohe Akzeptanz. Nicht so die Stehaufmännchen und-weibchen. Das war einmal anders. In den Gründerjahren unserer inzwischen wieder gemeinsamen Republik.

Eigenverantwortung wird als Begriff oft missbraucht, um notwendige Hilfe nicht zu geben

Im Gegenteil, als Gründungsberaterin habe ich es hautnah erlebt, wie denen, die alles versucht haben, wieder aufzustehen und ihr Leben in die Hand zu nehmen, Steine in den Weg gelegt werden. Weil es für die Verwalter des Elends einfacher und bequemer ist. Und sie dadurch auch ihre Existenzberechtigung sichern. Was soll denn aus ihnen werden, wenn z.B. die Arbeitslosenzahlen drastisch zurückgehen? Sie würden ihre Arbeit verlieren. In diesem ganz natürlichen Eigennutz gefangen, können sie nur bedingt helfen. Das ist leider systemimmanent. Den Menschen kann man daraus keinen Vorwurf machen.

Die Politik und auch die Ämter berufen sich immer dann gern auf "Eigenverantwortung", wenn sie den Rotstift ansetzen wollen und müssen. Dabei wird leider nicht sinnvoll eingespart, sondern noch mehr verschwendet. Für völlig sinnlose Maßnahmen für Arbeitslose, die ihnen meist nichts bringen. Beschäftigungstherapie für Erwachsene...

Was können wir tun?

Woran liegt das? Wie kann Unterstützung für Arbeitsuchende effizient und effektiv gestaltet werden? Wie müsste das Ganze organisiert werden, damit die Fortbildungen und Umschulungen wirklich marktkonform und menschenkonform sind? Damit all die Maßnahmen wirklich zu neuen Jobs führen? Oder ist das Primat der Arbeit überbewertet? Geht es nicht eigentlich um Einkommen statt um Arbeit? Was kann ein Grundeinkommen für alle bewirken?

Letztlich gehört vor allem auch dazu, dass sich Unternehmer wieder auf die Werte der Gründerjahre und den Wert der Menschen besinnen. Dass der Anteil der menschlichen Arbeitskrat - und somit die klassischen Arbeitsplätze - immer weniger werden, ist das Ergebnis des technischen Fortschritts. Also macht es wenig Sinn, Altes zu erhalten zum Selbstzweck. Wir müssen nach vorn sehen und uns auf das rückbesinnen, was Deutschland einmal stark gemacht hat: gemeinsam anpacken! Vertrauen in unsere Innovationskraft und Qualitätsarbeit. Wertschätzung der Mitarbeiter und Kunden! Neidlose Anerkennung von Leistung und Erfolg.

Wohlstand für alle!

Wünschen wir uns nicht alle ein glükliches, erfolgreiches Leben? Ich denke schon. Es liegt an uns, das zu erreichen, ohne dass es auf Kosten anderer geht. Das ist möglich. MITEINANDER. Die Natur macht es uns vor: Leben und leben lassen. Es erfordert Umdenken in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft. Bei jedem Einzelnen. Wenn Sie diese Fragen auch umtreiben, sie als Selbstständiger oder mittelständischer Unternehmer ein goldenes Leben für alle aktiv mitgestalten wollen, dann machen Sie doch einfach mit! Knüpfen Sie auch Kontakte zu anderen Unternehmern, entwickeln Sie umsetzbare Ideen für unsere Zukunft, genießen Sie konstruktive Gespräche. Ich freue mich schon auf das nächste Regionaltreffen des Golden Life Club in Dresden nächste Woche.

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