18.10.2013

Seriöse Verknüpfung von Internetmarketing und E-Mail-Marketing

Gastbeitrag von Robert Nabenhauer, www.presalesmarketing.com

Das Dilemma von Internet Marketern: Werbung ist in sozialen Netzwerken nicht erlaubt, E-Mail-Marketing erfreut sich zwar großer Beliebtheit, wird aber wegen gesetzlicher Bestimmungen und mündigen Internetnutzern, die um ihre Rechte wissen, immer schwieriger. Seriöse Anbieter stehen einer Vielzahl von nur teils legalen Angeboten gegenüber und die Knüpfung von Kontakten wird dadurch noch erschwert. 

Nabenhauer Consulting geht mit der PreSales Marketing Methode einen Weg, der Social Media und E-Mail-Marketing miteinander verknüpft – jederzeit legal und seriös. Die Kommunikation ist direkt und ehrlich: 

Unter jeder E-Mail findet sich ein Link, der die Abmeldung ermöglicht, auch auf jeder Webseite finden sich gut platzierte Hinweise darauf, wie im Falle des Falles der Nutzung der Daten widersprochen werden kann. Schließlich gilt es im Internetmarketing genau die Menschen zu erreichen, die sich durch meine Produkte oder Dienstleistungen angesprochen fühlen. Deswegen bestehen meine Adresslisten auch nur aus den relevanten Personen, die bereits ihr Interesse an meiner Person, dem Unternehmen oder einem seiner Produkte bekundet haben.

Mögliche Wege zur Verknüpfung

Ich beschreibe hier den Weg, den Nabenhauer Consulting nutzt, um neue Kontakte zu knüpfen. Im Lauf meiner bisherigen Tätigkeit in Vertrieb und Verkauf hat sich die Anbahnung des Verkaufs mit vielen unverbindlichen Kontakten und dem Einsatz von wertvollen Informationen als hilfreich gezeigt. Ich beziehe mich überwiegend auf XING, weil dort Informationen wie E-Mail-Adressen nach der Vernetzung in der Regel zur Verfügung stehen. Andere soziale Netzwerke können für E-Mail-Marketing ganz genauso genutzt werden. Entweder in den engen Grenzen der jeweiligen Plattformen oder indem die Kontakte, Fans oder Follower außerhalb der Plattform zur Weitergabe der E-Mail-Adressen gebracht werden.

E-Mail-Adressen aus XING-Gruppen gewinnen

Über XING generiere ich zahlreiche E-Mail-Adressen, die ich für Mailings verwenden kann. Der Focus liegt dabei auf direkter und ehrlicher Kommunikation. Ich verwende zwei Varianten, um über XING E-Mail-Adressen zu generieren und die Kontakte über Mailings anzusprechen. 

Als Moderator von einigen erfolgreichen Gruppen lade ich aktiv Menschen in diese Gruppen ein und kümmere mich um die Organisation dieser Gruppen. In den Gruppenrichtlinien halte ich fest, dass ich Newsletter mit relevantem Inhalt an die Gruppenteilnehmer versende. Jedes Gruppenmitglied hat bei Beitritt und danach die Möglichkeit, dem zu widersprechen und die Gruppenmitgliedschaft zu beenden. 

Die kurze Bestätigung eines Kontakts ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um auf eigene Newsletter-Angebote aufmerksam zu machen. An dieser Stelle besteht für meine Kontakte die Möglichkeit, sich selbst für mein Newsletter-Angebot einzutragen. Einmal im System, liegt mir damit die Erlaubnis auch für weitere E-Mail-Marketingaktionen vor.  

Informationen zum Austragen aus dem Newsletter sind sowohl in jeder E-Mail als auch in der Begrüßungsnachricht in XING vorhanden. 

Wird das Einverständnis der Kontakte nicht eingeholt, führt die erste ungenehmigte E-Mail auf Unverständnis oder sogar Ablehnung – der Kontakt ist dann verloren, ein potenzieller Kunde verschreckt. Auch wenn es (außer in Deutschland) letztlich legal ist, jemandem ohne Ankündigung nur auf Basis der gemeinsamen Vernetzung auf XING in den E-Mail-Verteiler aufzunehmen: Mit Ankündigung und Hinweisen auf die Nützlichkeit der externen Mails ist die Akzeptanz meiner Erfahrung deutlich größer!

E-Mail-Adressen über Landingpages erhalten

Soziale Netzwerke wie XING, Facebook und Twitter sind gut geeignet, um externe Landingpages zu bewerben. 

Wenn ich ein neues gratis Produkt vermarkten möchte, dann nutze ich dazu meine Mitgliedschaft in den relevanten XING-Gruppen, poste einen entsprechenden Tweet und nutze meinen Blog, um auf dieses neue Angebot hinzuweisen. Über Gastbeiträge auf anderen branchenrelevanten Webseiten verteile ich die Adresse zusätzlich. Während der Verweis auf einen Shop in vielen Netzwerken direkt als Spam eingestuft wird, ist eine einzelne Webseite, eben eine Landingpage, vertrauenswürdiger. 

Alle kostenfreien Produkte wie Download-Checklisten, E-Books und Anleitungen gebe ich gegen die Eintragung in meinem Newsletter heraus: In einem kleinen Formular werden Name und E-Mail-Adresse abgefragt. Ich sichere das durch Double-Opt-In ab, um das eindeutige Einverständnis für E-Mail-Marketing Aktionen des neuen Kontaktes zu haben.

Die Inhalte richten sich dabei eindeutig daran aus, wofür sich der Kontakt ursprünglich interessiert hatte: Mit Autorespondern erreicht den Kontakt dann eine Abfolge von Mailings, die ihm neben dem angeforderten gratis Informationsprodukt auch redaktionelle Inhalte liefern. Ein Beispiel: Fordert ein Kunde mein kostenfreies E-Book an, erhält er in einer Abfolge von 3 Mailings jeweils einen in sich geschlossenen Ratgeber zur erfolgreichen Nutzung von XING. Im Anschluss erreichen ihn dann redaktionelle Mailings, die über weitere Felder im Online Marketing informieren – denn wahrscheinlich wird der Kunde an genau diesen Informationen interessiert sein. 

Mindestanforderung an geeignete Landingpages sind neben dem Feld zur E-Mail-Eintragung auch das Impressum sowie genaue Angaben zum dahinter stehenden Unternehmen. Es gibt durchaus Internetfirmen, die darauf verzichten beziehungsweise die gesetzlich erforderlichen Angaben zu verstecken versuchen. Die Zahl der Eintragungen erhöht sich aber deutlich, wenn Sie von Anfang an klar machen, wer diese Landingpage betreibt, welches Unternehmen dahinter steht und was genau mit der E-Mail-Adresse eigentlich passiert, die dort angegeben werden soll. 

Online-Marketing ist ein weites Feld, in dem sich neben vielen seriösen Anbietern auch einige „schwarze Schafe“ tummeln. Durch klare Kennzeichnungen und der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen steigern Sie zunächst Ihre Glaubwürdigkeit – und damit letztlich das Vertrauen beim neuen Kontakt, der sich dann zum Kunden konvertieren lässt. 

Ein letztes Beispiel zum Schluss: stellen Sie sich vor, Sie landen nach Empfehlung eines Freundes auf einer Seite, die Ihnen ein kostenloses Fachbuch verspricht. Der Autorenname sagt Ihnen erst einmal nicht viel, nach 3 Minuten googlen erhalten Sie allerdings zahlreiche weitere Seiten: Facebook, XING, Twitter, Amazon… Impressum und AGB sind auch in Ordnung und sofort einsichtig. Kein Problem, hier die E-Mail-Adresse zu hinterlegen und sich das E-Book kostenfrei zu holen. Jetzt stellen Sie sich einmal vor, Sie wären durch Zufall auf der gleichen Seite gelandet, nur fände sich im Internet keine brauchbare Information zum Betreiber, AGBs und Datenschutzerklärung wären nicht ersichtlich – würden Sie hier Ihre E-Mail-Adresse lassen, womöglich noch mit vollem Namen? 

Ich vergleiche das Auftreten im Internet mit dem klassischen Verkäufer im Geschäft an der Hauptstraße: Das Geschäft, der Shop also, muss sauber und ordentlich sein, Adresse und Inhaber sind bekannt und der Verkäufer zeigt üblicherweise sein Gesicht, ist jederzeit ansprechbar und lässt die Verkaufstüren offen – wer hinein will, der geht hinein. Wer nicht gefunden hat was er suchte, verlässt ohne Probleme das Geschäft – und genau so muss es auch im Internetmarketing funktionieren.

Robert Nabenhauer
Robert Nabenhauer
PreSales Marketing: Verknüpfung von Social Media mit E-Mail-Marketing

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31.12.2012

Raider heißt schon lange Twix - am Inhalt änderte sich nix

...und auch, wenn ich jetzt Ulrike Pfarre heiß,
bleiben meine Werke in Qualität und Preis
auch im neuen Jahr unverändert, wie man weiß.

Leicht geändert habe ich meine AGB,
doch das tut keinem wirklich weh.

Drum wünsche ich Ihnen fürs neue Jahr,
dass es werde so wunderbar,
wie für mich schon das letzte war. ;-)





12.12.2012

"Warum bewährte Marketing-Strategien nicht mehr funktionieren" Teil 3

So passen Sie Ihren Verkaufsansatz der Erfahrung Ihrer Kunden an 


(Bilder zum Vergrößern anklicken)zum Vergrößern klicken
Im letzten Beitrag ging es um die Erfahrungsspirale der Werbeempfänger. Je erfahrener Kunden mit den gängigen Marketingmethoden sind, desto mehr verlieren diese ihre Wirkung.

Und desto mehr versuchen sich Anbieter durch Übertreibungen und noch größere Versprechen gegenseitig zu überbieten.

Der nächste Schritt auf der Überzeugungsleiter:

  • "Wie Sie mit der Methode Kunden gewinnen, mit der Obama die Präsidentschaftswahl gewann".
  • "Kommen auch Sie jetzt mit der Methode vom Glimmstengel los, mit der es Brad Pitt geschafft hat"
Hier kommt etwas mehr Spannung ins Spiel, aber auch Glaubwürdigkeit. Die konkrete (unbekannte) Lösung aus der vorherigen Stufe ("Wurzel aus dem Regenwald") wird ausgeweitet auf bekannte Fakten und ggf. Persönlichkeiten.

Im obigen Beispiel weiß jeder: es hat funktioniert. Es ist überprüfbar. Die Annahme des Kunden: dann funktioniert es auch bei mir, wenn ich es genauso mache. Und wenn das nicht mehr zieht, kommt...

Die Identifikation mit dem Empfänger

Sie gehen direkt auf die Gefühle Ihres Lesers ein - auf das Gefühl, das den Leser in seinem Alltag dominiert! Sie sagen ihm, dass Sie wissen, wie es ihm wirklich geht. Dass Sie wissen, dass er weiß.
  • "Zappen Sie auch genervt die Fernsehwerbung weg?"
  • "Haben Sie auch wortwörtlich die Nase voll, weil bisher nichts gegen Ihren Heuschnupfen hilft?"
Oder direkt auf die Werbeerfahrung des Empfängers ausgerichtet:
  • "Können Sie es auch nicht mehr hören...?"
  • "Wollen Sie auch endlich wissen, was wirklich hinter XY steckt?"
  • "Geht es Ihnen auch so: Sie setzen alle Tipps der vermeintlichen Internetmarketing-Gurus um, aber verdienen immer noch kein Geld?"
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Diese (höchste) Stufe der Erfahrung der Werbekunden wirkt wie das Gegenteil der "Übertreibungsspirale", wenn es wie in den obigen Beispielen angewandt wird.

Die einen übertreiben immer mehr, die anderen schwimmen gegen den Strom. Sie haken genau da ein, wo es viele potenzielle Kunden schüttelt: bei den übertriebenen Versprechungen und der Glaubwürdigkeit, deren Lack mächtig abblättert.

Jetzt geht es ernsthaft um Glaubwürdigkeit und Vertrauen


Sie sprechen die Problematik der übertriebenen und nicht eingehaltenen Versprechen direkt an und bauen ihre Werbung auf Glaubwürdigkeit auf. Sie stellen ihre Reputation dar und beweisen sie und ihre Werbeversprechen durch ihre nachgewiesene Erfahrung, Videotestimonials von Kunden, bisherige Veröffentlichungen usw.

Bevor Sie als Kunde in die Falle tappen, bekommen Sie die Chance, direkt im Verkaufstext oder über Links Blogbeiträge und andere Beweise für die Wahrheit des Gesagten zu überprüfen.

Wie Sie herausfinden, in welcher Stufe sich Ihre Kunden/ Interessenten gerade befinden

Fragen Sie sie! Nutzen Sie Umfragen oder verschiedene Produktangebote, um Ihre Kontaktlisten zu segmentieren. Je nachdem, wer wie worauf reagiert hat. Im E-Mail-Marketing per Autoresponder ist das ganz einfach automatisch möglich.